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Liebe/r [NAME],
Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns, wir schauen in die Zukunft, in der sich das Gewachsene manifestieren wird.
Alles fing ganz leicht an, wir alle freuten uns auf das Kommen von Phyllis Lei Furumoto. Das Vortreffen des Organisationsteams war effektiv und fröhlich und alles fügte sich. Auch ein Meistertag für alle Richtungen in Reiki war geplant und wir hofften auf viele Teilnehmer für das Reiki Wochenende.
Die Anmeldungen kamen recht früh und auch zahlreich, und Monika Hill übermittelte uns Mitte Sommer schon sehr positive Zahlen. Für uns schienen die Vorbereitungen abgeschlossen. Das Motto hieß "Reiki wächst" und natürlich waren wir uns bewusst, das Reiki nicht wächst, aber wir wachsen und wachsen........
Das Universum muss unsere Leichtigkeit bemerkt haben, und entschied, auch uns wachsen zu lassen....
Anfang September erhielten wir einen Brief von Phyllis, darin erfuhren wir von ihrer Erkrankung. Das war ein Schock, der erst mal verarbeitet und verdaut werden musste. Im folgenden Schriftwechsel versuchten wir eine angenehme und mögliche Situation für Phyllis während ihres Aufenthaltes in Gersfeld zu schaffen. Mitte September entschied Phyllis ihren Heilungsweg zu gehen, und nicht nach Gersfeld zu kommen. Unsere Achterbahn der Gefühle begann, viele Fragen, wenig Antworten, Entscheidungen mussten gefällt werden.
Worin liegt die Chance und die Herausforderung dieser speziellen Situation? Wohin schickt uns der Reiki-Fluss, und haben wir den Mut mit ihm zu fließen?
Nach schlaflosen Nächten, etlichen Telefonstunden mit Rupert, schien es sich zu manifestieren. Immer wieder diskutierten wir in der Vergangenheit, die Möglichkeit zu schaffen, dass sich Meister aus allen Richtungen treffen, sich austauschen, und sich in ihrer Meisterschaft vertiefen können. Nun war der Moment gekommen, es zu manifestieren. Nach der Absage von Phyllis mussten wir ein neues Programm kreieren und entschieden uns, den Meistertag dennoch bei zu behalten.
Jojan Jonker und seine Frau Berthy kommen seit Jahren zum Gersfeld Festival und bezeichnen es selbst als ihre 2. Heimat. Er ist Student an der Universität in Nimwegen mit dem Studienfach " Interreligiöse Spiritualität" und sein Wunsch ist es, seine Erkenntnisse direkt mit der Reiki Gemeinschaft zu teilen. Schon vor 2 Jahren leitete er zu diesem Thema "Reiki und Spiritualität" eine Kleingruppe im Festival. Wir luden ihn ein, einen Tag mit den Reiki Meistern zu gestalten, uns gemeinsam in unserer Meisterschaft zu nähren und zu vertiefen. Über seine Zusage waren wir sehr glücklich, auch dafür, dass er bereit war, im Festival allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich mit ihrer Spiritualität in Reiki zu nähren. Da Spiritualität eine Wachstumsstufe in Reiki ist, passte das alles ideal in unser Motto " Reiki wächst".
Zum Meistertag kamen 85 Meister verschiedenster Richtungen zusammen und es war eine Atmosphäre von großer Freude, Begegnungen in Herzlichkeit und Offenheit. Nach einer Vorstellungsrunde bekamen wir einen Bericht von Phyllis`s Gesundheitszustand und wir alle ehrten sie und schickten ihr unsere Liebe, guten Wünsche und natürlich Reiki.
Danach referierte Jojan über die Verbindung von verschiedenen Ebenen unseres Seins (oder hier vielleicht die 4 Namen seiner verschiedenen Ebenen). Mit dem Bild von 4 Kugeln auf einem Wasserbett veranschaulichte er uns einfach und deutlich, was passiert, wenn Druck auf eine dieser Kugeln kommt, wie damit das ganze System in Schwingung kommt, und wie es dauern kann, bis sich alles wieder beruhigt. Genauso wie im wahren Leben...)
Nach dem Mittagessen trennte sich die die große Gruppe in 8 kleine Gruppen, jeder mit dem Thema eines Kreises. Unsere Erkenntnisse teilten wir nach der Kaffeepause in der großen Gruppe, was sehr ergreifend war. Dann gab es Raum für Fragen und Mitteilungen und am Ende sangen wir gemeinsam unsere Reiki Lebensregeln, die von Annette Rohrbach einmal vertont wurden. Mit dem Wunsch uns wieder zu sehen, trennten wir uns und vereinbarten einen 2. Meistertag am 7. Oktober 2010.
Zu Beginn des Festivals am Freitag Nachmittag saßen wir im Kreis mit 183 ReikianerInnen !!!!!! Viele Mitarbeiter und helfende Hände sind notwendig, um eine solche "Veranstaltung " zu manifestieren. In jedem Jahr gibt es am Freitagvormittag ein Treffen für Helfer, die gerne etwas zum Gelingen des Festivals beitragen wollen. Dies ist ein offener Kreis und alle sind herzlich willkommen.
Das Festival begann mit einer Ehrung für Phyllis, einem Heilkreis für sie, wodurch sie Reiki und unsere guten Wünsche empfangen konnte. Danach eröffnete Fokke das Festival mit einem Eröffnungsritual. Er führte uns in einer Meditation vom Ursprung von Reiki, von Mikao Usui, bis hin zu den Blättern, die wir alle an den unterschiedlichen Ästen vom Reiki Baum sind. Passend dazu hing in der Mitte eine Kalligrafie von ihm mit der Reiki Kanji und einem Baum. Im Mandala darunter, lagen auf Efeublättern, Bohnensamen, ebenfalls jede einzelne liebevoll beschriftet mit einer Reiki Kanji und das Festival Motto. Während der Meditation entstand durch die einzelnen Lichter der Teilnehmer, die anfangend von 25 Jahre Verbundenheit mit Reiki bis hin zum jüngsten ReikianerIn, ihre Kerzen anzündeten.
Begleitet wurde die Eröffnung von den begabten Musikern, mit ihren Instrumenten, von denen wir noch öfters dieses Wochenende genießen durften.
Danach teilte sich die große Gruppe in Kleingruppen, was bei dieser Teilnehmerzahl eine Herausforderung an die logistischen Möglichkeiten der wunderschönen Gersfeld halle stellte. Die schriftlichen und sichtbaren Ergebnisse jeder einzelnen Gruppe, wurde im großen Saal aufgehängt, und somit konnten alle mit allen ihre einsichten teilen.
Nach dem Abendessen kamen wir zu der Reiki Behandlung zusammen in der großen Halle. 60 Tische waren mit je 3 Stühlen vom Hausmeister bereitgestellt worden. Wir stellten die " Festival - Behandlung" vor, damit wir alle gemeinsam die Positionen wechseln konnten, und somit auch den Wechsel und das Schieben der Stühle im Gleichklang tun konnten. Das gab, auch in der Vergangenheit, mehr Ruhe und somit die Möglichkeit, die Life Musik von Harfe und Klavier zu genießen, den Raum zu spüren, wo Reiki sich ausbreitet, und Heilung stattfinden kann.
Die Musiker erfüllten uns danach mit ihren Klängen, Liedern und Improvisationen, und schufen einen Raum für Kreativität, Bewegung und Begegnung.
Der Samstagmorgen begann mit Stille - Klang - Stille, wir sangen Lieder und begegneten uns. Das Mikro ging im Kreis und jeder sagte in wenigen Worten, wie es ihr/ihm in diesem Moment ging und fühlte. Dann referierte Jojan für uns und lies auch einige Erkenntnisse der Meister vom Donnerstag einfließen. Danach trafen sich wieder alle in kleinen Gruppen. Am Samstagnachmittag findet traditionsgemäß der Marktplatz statt. Ein buntes Bild bietet sich dort, vieles wechselt seine Besitzer, wird gekauft oder getauscht. Der Nachmittag endete wieder mit einer gemeinsamen Reiki Behandlung im großen Saal.
Der Abend begann mit einem buddhistischen Friedenstanz, Begegnungen und einem inneren Kreis, worin sich Teilnehmer mitteilen konnten. Danach stellte uns die Band "Heart to Heart" ihre selbst komponierten Lieder vor, musizierten, improvisierten und führten nach dem Ende des offiziellen Teils zur Disco Musik, die viele genossen um zu tanzen.
Bei einem Gang durch das Gebäude findet man hier und dort kleine und größere Grüppchen, wovon die eine oder andere Gruppe ihre Bodenständigkeit mit der "Spirit"ualität wieder findet.
Der Sonntagmorgen begann, wie ich finde, mit einem Wunder. Ein christlicher Friedenstanz mit Gesang wurde etwas 10 Minuten eingeübt. Es ist schwierig zu beschreiben, wenn ich die Augen schloss, hatte ich das Gefühl, im Kölner Dom zu sitzen, und das große Glück zu haben, einen riesigen Chor mit göttlichem Klang lauschen zu dürfen, Reiki pur!!!! Wir hoffen einen kleinen Film davon ins Internet zu setzen.
Begegnungen und Mitteilungen auf tiefster Herzensebene beschlossen diese magische Zeit. In der folgenden Kaffeepause wurde der Wandergabentisch aufgelöst, die mitgebrachten Gaben wechselten ihre Besitzer.
Wir begannen die folgende Runde mit unserem Lied: "Danke für all die schönen Stunden, danke für diesen schönen Tag, danke für alles was gewesen und was kommen mag" Es wurden alle unsichtbaren und sichtbaren Helfer geehrt und bedankt, ohne die es nicht möglich ist, ein solches Festival zu gestalten, alle danken allen für alles.
Es galt sich auch bei 2 festen Mitarbeitern für ihre jahrelange Treue und Unterstützung zu bedanken, was nicht leicht fiel. Frank Doerr verabschiedet sich nach 16 Jahren der Teilnahme und Leitung der Technik vom Gersfeld Festival. Er bekam allerdings vom Team ein Geschenk, eine freie Teilnahme für ein kommendes Festival, damit wir ihn bald wieder sehen, da wir ihn sicher vermissen werden. Rupert Weis verabschiedet sich vom Programmteam, dem er 6 Jahre lang angehörte, und es dem restlichen Team sichtlich schwer fiel. Er war eine Säule und schenkte uns seine Fähigkeiten und seine Persönlichkeit mit viel Liebe und Charme, das Team wir ihn vermissen. Als eine Erinnerung wanderte die Reiki Kalligrafie der Mitte mit ihm.
Uff,..... das war in kürze, was so alles passiert ist, ein neues Reiki Jahr beginnt, ein neues Festival wächst heran, und wir werden euch auf dem Laufenden halten.
Für das diesjährige Festival bedanken wir uns bei:
Dekorationsteam: Angelika Grey, Simone Grasshof, Hilde Rentz, Harald Simon, Maria Kumb, Fokke Brink, Rupert Weiss, Janin Grey, Vijan Grasshof, Edgar Technik: Frank Doerr, Hans Trumpf Musiker: Gerhard Herzog, Martina Klüber, Sheelara, Peter Mascher, Regina Leese Anmeldung: Renate Wingerberg, Petra Flind, Jana Flind, Hildegart Martens Anmeldung und Registrierung: Monika Hill Tanz und Disco: Elfie Schlumberger, Krishna Kloers Kleingruppenleiter: Hilde Rentz, Erika Breiter, Renate Heimann, Jürgen Kindler, Siggi Seeba, Beatrice von Schlick, Krishna Kloers, Elfie Schlumberger, Hildegart Martens, Martina Klüber, Sawatti, Regina Zipfl, Janina Köck, Elfie Gross Referent: Jojan Jonker Gastfrauen: Hannelore Dieterle, Regina Zipfl Hausmeisterehepaar: Frau und Herr Henkel Sponsoring des Gruppenfotos: Jürgen Kindler Organisations-, und Programmteam: Monika Hill, Maria Kumb, Rupert Weis, Fokke Brink und alle helfenden Hände und Teilnehmer/innen
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